*
Top-titel
blockHeaderEditIcon
Babyschlafsack-Träumer
Top-telefon
blockHeaderEditIcon
Top-e-mail
blockHeaderEditIcon
FAQ-Hilfe-titel-01
blockHeaderEditIcon

Häufige Fragen & Hilfe

Hilfe - ein Schreibaby ?!

Hilfe beim Schreibaby, was tun?  - Info auf www.babyschlafsack-traeumer.deSchreikind ?


Schreit ein Kind drei Stun­den an drei Ta­gen pro Wo­che über ei­nen Zeit­raum von drei Wo­chen, so be­zeich­net man es als Schreik­ind oder als Schreiba­by. 

Wer­den bei der kin­der­ärzt­li­chen Un­ter­su­chung or­ga­ni­sche Ur­sa­chen aus­ge­schlos­sen, ist es ver­mut­lich ei­ne Kom­bi­na­ti­on ver­schie­de­ner Fak­to­ren. Die­se kön­nen sein:

  • schwe­re Schwan­ger­schaft oder Ge­burt, Kai­ser­schnitt
  • ei­ne Fehl­stel­lung der Hals­wir­bel­säu­le, das so­ge­nann­te Kiss-Syn­drom
  • Drei­mo­nats­ko­li­ken
  • (bei Stu­di­en wur­de her­aus­ge­fun­den, dass nur fünf bis zehn Pro­zent der ex­zes­siv schrei­en­den Kin­der un­ter Ma­gen-Darm-Stö­run­gen lei­den)
  • Pro­ble­me mit der Selbst­re­gu­la­ti­on
  • psy­cho­so­zia­len Be­las­tungs­fak­to­ren
  • an­ge­bo­re­nes Tem­pe­ra­ment des Säug­lings
  • Stress der Mut­ter wäh­rend der Schwan­ger­schaft
  • prä- und post­na­ta­ler Stress uvm.

Schreiba­bys sind schnel­ler er­reg­bar. Sie re­agie­ren eher und hef­ti­ger auf äu­ße­re Rei­ze als an­de­re und kön­nen sich nur schwer be­ru­hi­gen. Folg­lich sind sie er­schöpft, über­reizt und über­mü­det. Schreiba­bys schla­fen durch­schnitt­lich ein­ein­halb Stun­den we­ni­ger als Nicht-Schreiba­bys. Nach­ge­wie­sen ist, dass sie we­ni­ger brül­len, wenn sie mehr schla­fen.

Mög­li­che Hil­fen bei Schreiba­bys


Es gibt vie­le gut­ge­mein­te Rat­schlä­ge. Doch je­des Kind ist ein In­di­vi­du­um und hat sei­ne ganz ei­ge­nen Be­dürf­nis­se. Was bei dem ei­nen hilft, muss bei dem an­de­ren noch lan­ge nicht hel­fen. Der Kin­der­arzt Dr. Har­vey Karp, be­rich­tet in sei­nem Buch „Das glück­lichs­te Ba­bys der Welt“ vom vier­ten Tri­mes­ter. Seine The­se lautet, dass ein neu­ge­bo­re­ner Säug­ling noch nicht wirk­lich aus­ge­reift ist, und in den ers­ten drei Le­bens­mo­na­ten die ihm ver­trau­ten Din­ge der Schwan­ger­schaft ver­misst. Näm­lich die En­ge und Ge­bor­gen­heit, das kon­ti­nu­ier­li­che Ge­schau­kel und die im­mer­wäh­ren­den Ge­räu­sche in Ma­mas Bauch. Sei­ne The­ra­pie lau­tet un­ter an­de­rem stram­mes Wi­ckeln (pu­cken), schau­keln, sau­gen und das be­ru­hi­gen­de Schhhh.

Auch das wird si­cher­lich nicht bei je­dem Kind zum Ziel füh­ren aber Ver­such macht klug. 

Be­trof­fe­ne El­tern sind in der Re­gel dank­bar für je­den Hin­weis der Er­leich­te­rung in die an­ge­spann­te Fa­mi­li­en­si­tua­ti­on bringt. Dar­um fol­gen hier ei­ni­ge Tipps:

  • In fast je­der grö­ße­ren Stadt gibt es Schrei­am­bu­lan­zen die Hil­fe für El­tern und Kind bie­ten.
  • Re­gel­mä­ßi­ge Ta­ges­ab­läu­fe, ei­ne rei­z­ar­me Um­ge­bung so­wie viel Kör­per­kon­takt und po­si­ti­ve Zu­wen­dung hel­fen Ih­rem Ba­by zur Ru­he zu kom­men.
  • Tra­ge­tuch oder Tra­ge­hil­fe
  • Zum Schla­fen Pu­cken, um dem Ba­by ei­ne Be­gren­zung zu ge­ben und die durch den Mo­ro-Re­flex aus­ge­lös­ten Be­we­gun­gen zu un­ter­drü­cken.
  • Re­gel­mä­ßi­ge Spa­zier­gän­ge oder kur­ze Au­to­fahr­ten.
  • Fe­der­wie­ge, dar­in wer­den die Kin­der nicht nur hin und her son­dern auch hoch und run­ter ge­schau­kelt und ha­ben durch die ge­schlos­se­ne Form der Hän­ge­mat­te ei­ne reiz­re­du­zier­te Um­ge­bung. Ma­mas und Pa­pas Ar­me wer­den da­bei ge­schont.
  • Ein­schlaf-Apps auf dem Han­dy (NO­NO­MO® Drea­m­App)
  • Auf ers­te An­zei­chen der Er­mü­dung ach­ten (Hän­de an den Oh­ren und den Au­gen), ten­den­zi­ell das Ba­by eher zum Schla­fen hin­le­gen.
  • Kei­ne zu war­men Räu­me, eher küh­ler schla­fen le­gen.

Der Moro-Reflex

Der Moro-Reflex - Info auf www.babyschlafsack-traeumer.deWas ist der Mo­ro-Re­flex?


Er ist ein frühkind­li­cher Über­le­bens­re­flex, der zum ruck­ar­ti­gen Stre­cken der Ar­me, Sprei­zen der Fin­ger und zum Öff­nen des Mun­des führt. Da­nach wird die Arm- und Hand­be­we­gung rückgängig ge­macht und en­det in ei­ner Faust. Bei star­ker Re­ak­ti­on tritt auch ei­ne Hüft­beu­gung auf. Der Mo­ro-Re­flex kann durch hören, durch se­hen, durch fühlen oder durch den Gleich­ge­wichts­sinn aus­gelöst wer­den. Er führt zur Ausschüttung der Stress­hor­mo­ne Cor­ti­sol und Ad­re­na­lin und zur Stei­ge­rung von Blut­druck, Puls, der Atem­fre­quenz und des Blut­zu­cker­spie­gel.

Er ver­liert sich allmählich ab dem 3./4. Le­bens­mo­nat durch das Rei­fen des Ner­ven­sys­tems.

Video-Link Mo­ro-Reflex

Was bedeutet Pucken ?

was ist Pucken - Info auf www.babyschlafsack-traeumer.deWas ver­steht man un­ter Pu­cken?


Pu­cken ist ei­ne sehr al­te Wi­ckel­tech­nik für Ba­bys, die be­reits im al­ten Grie­chen­land und im an­ti­ken Gal­li­en an­ge­wandt wur­de. Sie soll un­kon­trol­lier­te Be­we­gun­gen von Ar­men und Bei­nen ver­hin­dern, das Ba­by be­ru­hi­gen, ihm beim Schla­fen hel­fen und durch die En­ge die ihm be­kann­te Ge­bor­gen­heit aus dem Mut­ter­leib ver­mit­teln.

Beim Pu­cken wer­den Ar­men und Bei­nen des Ba­bys Gren­zen ge­setzt, da­mit kein Spiel­raum für un­kon­trol­lier­te Be­we­gun­gen bleibt. Es kann mit Tü­chern oder so­gann­ten Puck­hil­fen ge­puckt wer­den.

War­um wer­den Ba­bys ge­puckt?


Im­mer häu­fi­ger sind Ba­bys un­ru­hig oder schla­fen durch die Zu­ckun­gen des Mo­ro-Re­flex nur schwer ein und er­wa­chen häu­fi­ger. Man­che Ba­bys be­ru­hi­gen sich durch Her­um­tra­gen. Doch legt man sie hin, be­gin­nen sie er­neut zu schrei­en. Da­durch ent­steht ein Schlaf­man­gel. Die Ba­bys wer­den noch un­ru­hi­ger und es kommt zu Schrei­at­ta­cken – ein Teu­fels­kreis.

Zu we­nig Schlaf für das Ba­by und für die El­tern kann sehr schnell zu ei­ner ner­ven­auf­rei­ben­den Si­tua­ti­on füh­ren. Puckt man das Ba­by in die­ser Si­tua­ti­on, wer­den Ar­men und Bei­nen be­ru­hi­gen­de Gren­zen ge­setzt, und meist schläft es schnell ein. Ist das Ba­by das Pu­cken ge­wöhnt, macht es den An­schein, als war­te es auf die ihm ver­trau­te En­ge um end­lich Ru­he zu fin­den.

Wie wird ge­puckt?


Ge­puckt wird nur wenn das Kind schläft bzw. schla­fen soll. Ge­puckt wird mit Tü­chern oder Puck­hil­fen, wie zum Bei­spiel Puck­sä­cken ver­schie­dens­ter Art oder frü­her bei Gro­ß­mut­tern in Steck­ta­schen. Ide­al sind Tü­cher, da man dort die Grö­ße und den Druck ge­nau do­sie­ren kann. Je­doch er­for­dert es ei­ne ge­wis­se Fin­ger­fer­tig­keit ei­nem schrei­en­den und stram­peln­den Ba­by ein Tuch in der rich­ti­gen Wi­ckel­tech­nik an­zu­le­gen.

Es soll­te so ge­puckt wer­den, dass Ar­me und Bei­ne um­wi­ckelt sind, bzw. im Puck­sack be­fin­den. Der Druck muss so do­siert wer­den, dass das Ba­by ge­nug Raum zum At­men hat, kei­ne Ner­ven ab­ge­klemmt wer­den und die Bei­ne den be­nö­tig­ten Frei­raum ha­ben. Die Puck­hil­fe soll­te der Jah­res­zeit an­ge­mes­sen sein um Über­hit­zun­gen und Un­ter­küh­lun­gen zu ver­mei­den.

Es ist al­so gar nicht so ein­fach das rich­ti­ge Maß zu tref­fen. Der Ba­by­schlaf­sack-Träu­mer® er­mög­licht ei­nen ge­ziel­ten Ein­satz für al­le Be­dürf­nis­se.

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail